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Welthospiztag

Der Welthospiztag, der die Aufmerksamkeit für hospizliche und palliative Belange auf internationaler Ebene erhöhen möchte, findet jährlich am zweiten Samstag im Oktober statt, dieses Jahr am 9. Oktober. Er wird von der Worldwide Hospice and Palliative Care Alliance (WHPCA) als Netzwerk von nationalen Hospiz- und Palliative Care Organisationen und weiteren Partnern veranstaltet und durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt.

Leben bis zuletzt

Die mission:lebenshaus gGmbH möchte, dass Menschen ihre letzte Lebensphase würdevoll und selbstbestimmt verbringen können. Unsere Hospize sind für uns nicht nur Orte oder örtlich begrenzte Angebote, sondern eine bestimmte Art und Weise, mit der wir uns den Menschen in ihrer letzten Lebenszeit zuwenden. Ihre Würde, Selbstbestimmung und Einzigartigkeit stehen im Mittelpunkt einer ganzheitlichen Betreuung. Sie werden in unseren stationären Hospizen in einer Atmosphäre der Ruhe und Geborgenheit gepflegt und begleitet. Unsere Aufmerksamkeit gilt jedoch nicht nur den Menschen, die im Hospiz leben, sondern auch ihren Zugehörigen, Freunden oder anderen vertrauten Personen. Diese Menschen wollen wir mit unserer Hospizarbeit begleiten und unterstützen und ihnen Raum für ihre Trauer und Gefühle geben. Eine ganz wichtige Säule in diesem Zusammenhang ist auch das Ehrenamt.

Stimmen aus den Hospizen

Anlässlich des Welthospiztages 2021 möchten wir Kolleg*innen eine Stimme verleihen, mit der sie ihre Eindrücke dieser besonderen Arbeit schildern.

Thorsten Stucke, Desig. Leiter Haven Hospiz

"Im zukünftigen Haven Hospiz in Bremerhaven werden wir alles dafür tun, dass die schwerst erkrankten Menschen bis zum Schluss leben können und auch möchten. Wir werden sie integrieren in den ganz normalen Alltag. Wir haben die Möglichkeit, ein Familienzimmer anzubieten, wo dann auch die Familienangehörigen mit wohnen können. Eine eigene Pantryküche haben wir da. Wir werden viel lachen. Wir werden Wünsche erfüllen. Wir werden versuchen, sie so zu nehmen, wie sie sind, um auch immer für sie da zu sein.

Unterstützen Sie bitte unsere Arbeit durch Ihre Spende. Wir würden uns sehr darüber freuen."

Karen Wauschkuhn, Fachreferentin der Hospizarbeit:

"Jeder Mensch hat seinen Sehnsuchtsort, da bin ich sicher. Dieser ist individuell, so wie wir Menschen unterschiedlich sind. Doch über die Jahre habe ich erfahren dürfen, dass Menschen, die von schwerer Krankheit betroffen sind und deren Leben begrenzt ist, sich einen Ort wünschen, an dem sie sicher und geborgen sind und die Versorgung erfahren, die sie in dieser Zeit so dringend benötigen. Sei es die Linderung von Schmerzen, die psychosoziale Begleitung oder einfach nur das Dasein.

Dass unsere Hospize Orte des Willkommens sind, dafür sorgen wir alle gemeinsam und setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass Menschen, die eine hospizliche und palliative Versorgung benötigen, diese auch bekommen. Sei es ambulant oder stationär, zu Hause oder im Hospiz. Damit ein Leben bis zum Schluss trotz untröstlichem Rest möglich ist."